Der Staat druckt euch arm
Geldentwertung ist kein Naturereignis. Sie ist das direkte Ergebnis staatlicher Macht über das Geld.
Schaut euch die Preise an. Die Miete steigt, das Brot kostet mehr, das Benzin tut weh. Die Regierung redet von globalen Krisen und Lieferketten. Dabei liegt der Kern des Problems direkt vor der Tür: Die Zentralbank druckt Geld, um Staatsschulden zu finanzieren und politische Wünsche zu erfüllen. Jeder neue Euro, der aus dem Nichts entsteht, entwertet das Geld, das ihr bereits verdient habt. Euer Sparkonto schrumpft leise. Euer Gehalt kauft weniger. Das ist kein Zufall. Das ist die logische Folge, wenn eine Institution das Monopol auf Geld hat und niemand sie zwingen kann, es knapp zu halten. Libertär betrachtet verstößt das gegen das Eigentum. Euer Geld ist euer Eigentum. Wenn der Staat es systematisch entwertet, greift er in dieses Eigentum ein, ohne dass ihr zugestimmt habt. Das Non-Aggressions-Prinzip wird hier täglich gebrochen – nicht mit Knüppel und Helm, sondern mit Buchgeld und Bilanzen. Der freie Markt hätte längst bessere Lösungen. Private Währungen, Gold, Bitcoin oder konkurrierende Banknoten würden die Macht der Notenpresse brechen. Doch der Staat duldet keine Konkurrenz. Er braucht die Inflation, um teure Versprechen zu halten, ohne offen Steuern zu erhöhen. Fragt euch: Wer profitiert wirklich? Die ersten, die das neue Geld bekommen – Banken, Großkonzerne, Subventionsempfänger. Die Letzten, die es erreichen – normale Arbeitnehmer und Sparer – zahlen die Zeche. Das ist keine Marktwirtschaft. Das ist organisierte Umverteilung von unten nach oben. Ein Minimalstaat hätte keine Zentralbank. Er hätte kein Recht, euer Geld zu entwerten. Er würde sich auf das beschränken, was wirklich nötig ist: Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum. Alles andere ist Übergriff. Solange wir das akzeptieren, wird sich nichts ändern. Die Preise steigen weiter. Die Freiheit schrumpft weiter. Und irgendwann fragt ihr euch, wo euer Wohlstand geblieben ist – während der Staat schon das nächste Programm beschließt.
