Mindestlohn: Der Staat als Lohndiktator
Zwei Menschen einigen sich auf einen Lohn, der Staat sagt nein und greift mit Gewalt ein. Das ist kein Schutz, das ist ein klarer Bruch des Nichtangriffsprinzips.
Der Mindestlohn steht wieder im Fokus. Politiker reden von Gerechtigkeit und Schutz für die Schwachen. Dabei mischen sie sich einfach in Verträge ein, als gehörte ihnen das Geld anderer Leute. Zwei Erwachsene handeln aus, was ein Job wert ist. Der eine bietet Arbeit, der andere seine Zeit. Kommt keine Einigung zustande, geht jeder seiner Wege. Das ist frei. Kommt der Staat und schreibt einen Preis vor, wird aus einer freiwilligen Sache ein erzwungener Akt. Wer das nicht einsieht, sollte sich fragen, ob er wirklich glaubt, dass Gewalt bessere Ergebnisse liefert als freie Vereinbarung. Eigentum heißt, der Arbeitgeber entscheidet, wofür er sein Geld ausgibt. Nicht Berlin, nicht eine Kommission. Wenn ein Unternehmen jemanden nicht einstellen kann, weil der vorgeschriebene Lohn höher liegt als der Wert der Arbeit, bleibt die Stelle leer. Die Folge sind weniger Chancen für Einsteiger, für Ungelernte, für Menschen am Rand. Der Markt sortiert das über Preise. Der Staat zerstört diese Information. Freier Markt bedeutet nicht, dass alles toll läuft. Er bedeutet, dass Fehler teuer werden und sich deshalb schnell korrigieren. Ein zu hoher Mindestlohn macht genau das unmöglich. Jobs verschwinden, Schwarzarbeit wächst, oder die Kosten werden auf Preise und Steuern umgelegt. Am Ende zahlt der, der eigentlich geschützt werden sollte. Fragt euch doch mal, warum ausgerechnet der Staat besser wissen soll, was ein Arbeitsplatz wert ist. Er produziert nichts, er verdient nichts, er trägt kein Risiko. Er hat nur die Macht, anderen etwas vorzuschreiben. Das ist kein Argument für mehr Eingriffe, das ist ein Argument für weniger. Der Minimalstaat hat die Aufgabe, Verträge zu schützen und Gewalt zu verhindern. Alles darüber hinaus ist Raub am Eigentum und Angriff auf die Freiheit. Wer das nicht will, muss sich entscheiden: entweder echte Freiwilligkeit oder weiterhin den Glauben, der Staat könne Verantwortung ersetzen. Beides zusammen geht nicht.
